Der Autor und seine Veröffentlichungen

Dr. Helmut Golowitsch

Jahrgang 1942, Studium der Publizistik und Volkskunde in Wien. Journalistische Tätigkeit als Sonderberichterstatter zweier österreichischer Tageszeitungen und Redakteur einer Wochenzeitung.

Später selbständige Tätigkeit als Kaufmann und Publizist.

Veröffentlichungen:

Durch seine persönliche Freundschaft mit Karl Sollath, dem letzten noch lebenden Standschützen des Standschützenbataillons Innbruck I, sowie mit Hans Rohrer und Otto Stöber von den ehemaligen Freiwilligen Oberösterreichischen Schützen, die 1915 dem Land Tirol zur Hilfe geeilt waren, reifte der Gedanke, ein Buch über die Erlebnisse der Tiroler Landesverteidiger von 1915 bis 1918 herauszugeben, in welchem diese aus schriftlichen Überlieferungen und aus mündlichen Zeugnissen selbst zu Wort kommen.

1985 wurde das Buch „Und kommt der Feind ins Land herein ...“ im Rahmen einer Ausstellung im Linzer Stadtmuseum Nordico in Gegenwart des oberösterreichischen Landeshauptmannes der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Im Jahr 1989 legte der Autor zusammen mit dem Historiker Mag. Walter Fierlinger das Buch „Kapitulation in Paris 1946“ der Öffentlichkeit vor, welches die bis dahin von Geheimnissen umwitterte Entstehungsgeschichte des Pariser Autonomievertrages von 1946 anhand von lange Zeit geheim gewesenen Dokumenten offen legte.

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1996 erschien die von Dr. Otto Scrinzi herausgegebene „Chronik Südtirol 1959 - 1969 - Von der Kolonie Alto Adige zur Autonomen Provinz Bozen“.
Das Material hatten vor allem Univ. Prof. Dr. Erhard Hartung und Peter Kienesberger zusammen gestellt und der Autor hatte es ergänzt, wissenschaftlich bearbeitet und auch einen eigenen Buchbeitrag über „Die Justiz als politische Waffe“ geliefert.

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Im Jahr 2005 legte der Autor das Werk „Ortlerkämpfe 1915 - 1918“ der Öffentlichkeit vor, mit welchem er wieder zu dem ihn stets bewegenden Thema der Landesverteidigung Tirols im Ersten Weltkrieg und des Sturzes in die bodenlose Tiefe der Katastrophe des Zusammenbruchs der alten festgefügten Welt Gesamttirols zurück gefunden hatte.

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Artikel in periodischen Publikationen und Dokumentationen zu Südtirolthemen - auch für den parlamentarischen Gebrauch - unter Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Univ. Prof. Dr. Felix Ermacora und Dr. Alfons Benedikter runden das Bild der schriftstellerischen Tätigkeit des Autors ab.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Verfassung der Dokumentation „Grundsatzerklärung ehemaliger Südtiroler Freiheitskämpfer: Tirol: Gegen Faschismus und Nazismus“, die von den ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfern Prof. Dr. Günther Andergassen, Sepp Mitterhofer und Univ. Prof. Dr. Erhard Hartung unterzeichnet wurde.

„Wer die Rechte des eigenen Volkes einfordert, muß die Rechte anderer Völker achten. Nur so kann eine gerechte Ordnung entstehen!“, sagt der Autor in der Denkschrift, die weit verbreitet wurde und viel Zustimmung fand.

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Dieser Überzeugung hat der Autor auch in seiner letzten Publikation „Für die Heimat kein Opfer zu schwer“ Ausdruck verliehen, in welcher er sagt:

„Die Diktaturen des Faschismus und Nationalsozialismus haben in zynischer Weise die allgemeinen Menschenrechte verneint und unverhohlen das Recht des Stärkeren über den Schwächeren propagiert ... Wenn wir wollen, daß künftige Generationen in einer besseren Welt leben sollen, sind wir also aufgefordert, unser Bürgerrecht zu wahren und unsere Stimme gegen Unrecht zu erheben ... Wer glaubwürdig für die Menschenrechte eintreten will, darf auch die Verbrechen der Vergangenheit, des Nationalsozialismus, des Faschismus und des Kommunismus, nicht klein- oder schönreden ...

Die Menschenrechte sind unteilbar, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Ihre Wahrung ist nicht an Herkunft, sozialen Status, Religion oder Volkszugehörigkeit der Betroffenen gebunden. Man kann sie nicht selektiv wahren, sie sind ein Ganzes und stehen allen Menschen zu. Und alle Menschen guten Willens sind aufgerufen, sie zu verteidigen.“ (a.a.O.: S. 694)

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